September 14th, 2008 at 2:05am
href=”http://www.danielgrosse.com/blog/2008/07/08/spielemusik-in-bunter-buehnenshow/”>computerspieleeler sollen auch nach dem Spielen kaum zur
> Betawellen-Aktivität des Gehirns auftauchen”
>
> Ansonsten bestätigt mal wieder der Artikel allgemein den Medienrummel
> um die Video/Computerspiele: Die Computerspiele machen einsam und
> blöd.
>
> Egal. Ich spiele Videospiele seit meinem 12. Lebensjahr (Atari
> VCS2600 4ever!), habe mittlerweile ein Doktortitel und einen sehr
> großen Freundeskreis.
Noch mal zur Betonung: ZU VIEL
Es deckt sich so ziemlich mit dem was man weiss: durch
Konditionierung nimmt die Gehirnaktivität im Allgemeinen ab, weil die
Aufgabe effizienter gelöst werden kann.
Vermutlich tut sich im EEG eines Schachweltmeisters beim Spielen auch
nicht mehr so sonderlich viel, während ein Amateur-Gegner nahe einem
epilleptischen Anfall ist…
Die Konsequenzen dadurch sind schwer abschätzbar… Macht Meditation
blöd ? Da dürfte die Aktivität wohl ziemlich nahe dem Schlafen sein.
Ausserdem: abgesehen davon, dass du wegen der Nacktenschule sicher
nicht die Zeit gehabt hast, stundenlang zu spielen, wirst du sicher
nicht dauernd das gleiche Spiel bis zum Abwinken gezockt haben.
Hier geht es um Typen, die regelmäßig zwischen 10 und 30 Stunden(das
gibt’s !!!) am Stück CounterStrike spielen (hat nichts mit dem Spiel
zu tun, nur damit, dass es als einziges über lange Zeit gespielt
wird, das ist nur eben das Allerbeliebteste in der Szene; es gibt
wohl kein Spiel das sooo superkomplex ist, dass man es so lange
spielen kann, ohne dass es für einen monoton wird).
Garantiert sind Videospiele aber schädlich wie Fernsehen in besonders
jungen Jahren, wo man am lernfähigsten ist.
Ist ja ganz nett, wenn man bei SuperMario usw. jeden Erwachsenen
unter den Tisch spielt, aber wär’s für’s spätere Leben nicht
sinnvoller, etwas anderes zu lernen als die Bedienung EINES Spiels ?
Es ist übrigens auch erwiesen, dass die Gehirnaktivität beim
Fernsehen Schlafen gleich kommt. Kinder können sich fast an nichts
erinnern, was sie gesehen haben (deswegen hab’ ich den Verdacht, dass
Teletubbies von einem irren Genie entwickelt wurde).
Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass die Zusammenhänge oft
viel zu komplex sind, um richtig verarbeitet zu werden. Für mich ist
zumindest klar: “Power Rangers” stört die Sprachentwicklung
fürchterlich, wenn sie vor dem 6. Lebensjahr konsumiert werden - und
folglich natürlich viele andere Fernsehsendungen, wenn nicht sogar
alle.
Bei Jugendlichen kann man erst von Schädigungen aus gehen, wenn sie
vor lauter Daddeln Kopfschmerzen oder Schwindel bekommen. Da wird
aber auch schwierig sein, zu sagen, ob’s vom Bildschirm kommt, oder
von den Pillen, die er …
Bei Kindern führt es garantiert zu Defiziten; Ergo: alles in Maßen !
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September 14th, 2008 at 1:02am
computerspieleSimulatorkrankheit kann aber auch angeboren sein. Meine
> > Erfahrung ist eher das Gegenteil: Die Menschen, die viel
> > 3D-Egoshooter spielen, haben damit keine Probleme.
>
> Das kommt aber auch noch auf das einzelne Spiel an. Ich kenne
> durchaus ein paar Leute, die stundenlang und mit Begeisterung Quake,
> Half-Life oder UT spielen. Wenn die aber auch nur 10 min Descent
> spielen, werden sie weiß wie die Wand und klagen über Kopfschmerzen.
Yep. Und ich kenne Leute, denen schon nach 10min. Quake schlecht
wird.
Wahr und experimentell bestätigt ist aber, daß Leute, die es gewohnt
sind, schnelle reflexartige Bewegungen (z.B. Karatekas) oder ohne
“festen” Horizont (Trampolin-Springer/innen) sich bewegen zu können,
nicht an der Seekrankheit oder Simulatorkrankheit leiden. Die
Schlußfolgerung daraus ist schon, daß man dieses Verhalten
antrainieren kann.
Umgekehrt blödsinnig ist der Zusammenhang Epilepsie/Computerspiele:
Wahr ist, daß Computerspiele epileptische Anfälle auslösen können.
Falsch ist allerdings, daß man Epilepsie durch Computerspiele
“kriegen” kann. Epilepsie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit genetisch
bedingt (wie auch Schizophrenie) und wenn man der Hirnforschung der
letzten Jahre glauben mag, ist ein epileptischer Anfall so eine Art
“Neuronengewitter”, da einige Enzymketten nicht richtig
funktionieren.
Bis denne,
label.
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September 12th, 2008 at 7:01am
computerspiele aber auch noch auf das einzelne Spiel an. Ich kenne
> > durchaus ein paar Leute, die stundenlang und mit Begeisterung Quake,
> > Half-Life oder UT spielen. Wenn die aber auch nur 10 min Descent
> > spielen, werden sie weiß wie die Wand und klagen über Kopfschmerzen.
>
> Yep. Und ich kenne Leute, denen schon nach 10min. Quake schlecht
> wird.
Komisch; ich kenn’ einen, dem wird von UT schlecht; von Quake 2,
Half-Life - Counter Strike augenscheinlich nicht.
Zwischen Ego-Shooter und Descent könnte man’s ja noch erklären …
???
> Umgekehrt blödsinnig ist der Zusammenhang Epilepsie/Computerspiele:
> Wahr ist, daß Computerspiele epileptische Anfälle auslösen können.
> Falsch ist allerdings, daß man Epilepsie durch Computerspiele
> “kriegen” kann.
Vielleicht nicht falsch, aber unbewiesen und nach derzeitigem
Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.
> Epilepsie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit genetisch
> bedingt (wie auch Schizophrenie)
http://www.netdoktor.at/krankheiten/Fakta/epilepsie_ursachen.htm
Unwahr. Es gibt einen Erbfaktor, es ist aber nicht rein genetisch.
Ich weiss von einem Fall, wo’s wohl durch ein ziemlich schweres
Hirntrauma in der Kindheit verursacht wurde - ausgebrochen ist sie
dann in der Pubertät. Blitzende Lichter *können* dazu der
Auslösefaktor sein.
Bei Schizophrenie bin ich mir ziemlich sicher, dass’s jeder unter
ausgesprochen “schlechten” Bedingungen kriegen könnte. Es gibt da
wohl auch eine Kausalität zwischen Intellekt und Anfälligkeit. Und
bekanntlich ist wie hier schon gesagt wurde die unterschiedliche
Intelligenz von Menschen weniger erbbedingt als “anerzogen”, somit
auch die Verwundbarkeit gegenüber bestimmten Geisteskrankheiten.
Was z.B. bei Epilepsie genau verkehrt läuft, ist unklar. Sonst hätt’
man schon längst ein wirksames Medikament entwickelt. In
Psychatrie/Neurologie arbeitet man praktisch nur mit Medikamenten
-sogar Therapien- bei denen man zufällig entdeckt hat, dass sie
helfen.
Natürlich hat man eine Vorstellung, was wo wie irgendwie abläuft,
aber das sind wohlgemerkt nur Modelle.
Fakt ist, dass bei der Epilepsie eine “Störstelle” vorliegt, die
sporadisch angeregt wird und dann eine Kettenreaktion auslöst - das
“Gewitter”. Und aus irgendeinem Grund “machen alle Neuronen mit” -
die Impulse werden nicht gehemmt.
Vermutlich also ein Verdrahtungsfehler, vielleicht fehlen eben auch
Enzym-Panzersicherungen…
Es gibt Medikamente die die Störstelle -meistens- lahm legen,
ausserdem konnte man sie schon erfolgreich entfernen. Da die
Operation viel zu gefährlich ist, macht man’s nur selten. Das sehen
einige etwas differenziert weil bei jedem Anfall angeblich Millionen
Gehirnzellen absterben - das ist aber nur eine Urban Legend, dafür
bräuchte man einen ziemlich langen, wohl mehrstündigen status
epilepticus.
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September 11th, 2008 at 6:01am
> An den Preisen sind zwar wirklich die Entwickler/Publisher schuld,
> aber man muss zugeben, dass die Spiele auch immer aufwändiger
> produziert werden und der Preis dadurch schon einigermaßen
> gerechtfertigt ist (wenn man 10 Stunden spielt statt 5 mal ins Kino
> zu gehen hat man das gleiche ausgegeben)
> und auch hier ist der Staat wieder mit 16% bzw. bald 19% dabei 
Also ich finde die Preise harmlos. Sie sind sogar nach unten
gegangen. Jetzt kostet eine Neuerscheinung um die 50
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September 10th, 2008 at 7:02am
computerspielevon crytek. deutscher entwickler, sogar aus meiner stadt (!!!!
> > *gg*). das ursprüngliche dino-konzept wurde gecancelt, anstatt dessen
> > ein weiterer *gähn*-shooter, wenn er jemals rauskommt
>
> Hier wird genau das gemacht, was momentan innerhalb der deutschen
> Spielebranche gefordert wird : Macht keine Spiele mehr, die ihr
> spielen wollt, sondern Spiele, die der Markt will… und jetzt rate
> mal, was sich in den letzten beiden Jahren besonders gut verkauft
> (ausser Sims
).
>
Hm, ist der Shootermarkt wirklich noch eine Geldquelle? Wenn ich so
anschaue wieviele Shooter veröffentlicht werden und wie wenig davon
es noch schaffen bekannt zu werden, drängt sich mir ein bisschen das
Gefühl auf, dass hier eine Menge Teams versuchen in einen Markt
einzusteigen der grösstenteils schon verteilt ist.
>
> Nicht nur beim Endkunden, sondern auch bei den Spieleentwicklern. So
> manches Team würde gerne eine eigene Firma gründen und kann nicht
> bzw. will nicht, weil sich die Ideen, die sie haben, nicht verkaufen
> lassen. Die Publisher (und der Markt) wollen das nicht… Und wenn
> man seine Ideen nicht verkaufen kann, dann kannst du den Rest
> vergessen. Die Banken halten den Geldhahn zu, die Publisher sowieso
> und eine private Finanzierung kannst du vergessen. Die Gehälter sind
> z.T. so niedrig, daß an sparen nicht denken ist, wenn du eine Familie
> mit 2 Kindern hast und versuchst, ein Haus zu kaufen.
>
> Gruß,
> Stefan
Zweites Kid? Ach deshalb hört man von dir sowenig ;-).
Gruß CuteAlien (schätze du kennst mich höchstens noch unter meinem
alten nick als Rasferret)
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September 10th, 2008 at 2:06am
computerspielealles sehr schlüssig an. hmmm, mein aufhänger war ja auch,
> wie du vielleicht gemerkt hast, mit absicht etwas provokativ gewählt
> *gg* um leute wie dich rauszulocken, hehe. sorry.
Ach ja (seufz)…
> x-isle von crytek. deutscher entwickler, sogar aus meiner stadt (!!!!
> *gg*). das ursprüngliche dino-konzept wurde gecancelt, anstatt dessen
> ein weiterer *gähn*-shooter, wenn er jemals rauskommt
Hier wird genau das gemacht, was momentan innerhalb der deutschen
Spielebranche gefordert wird : Macht keine Spiele mehr, die ihr
spielen wollt, sondern Spiele, die der Markt will… und jetzt rate
mal, was sich in den letzten beiden Jahren besonders gut verkauft
(ausser Sims
).
> mag ja sein, dass das alles ökonomische gründe hat, aber es ist eben
> für den endkunden nicht einsichtig und fördert die unlust an
> comp.-games ganz allgemein.
Nicht nur beim Endkunden, sondern auch bei den Spieleentwicklern. So
manches Team würde gerne eine eigene Firma gründen und kann nicht
bzw. will nicht, weil sich die Ideen, die sie haben, nicht verkaufen
lassen. Die Publisher (und der Markt) wollen das nicht… Und wenn
man seine Ideen nicht verkaufen kann, dann kannst du den Rest
vergessen. Die Banken halten den Geldhahn zu, die Publisher sowieso
und eine private Finanzierung kannst du vergessen. Die Gehälter sind
z.T. so niedrig, daß an sparen nicht denken ist, wenn du eine Familie
mit 2 Kindern hast und versuchst, ein Haus zu kaufen.
Gruß,
Stefan
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September 9th, 2008 at 2:01pm
computerspieleeibe trotzdem dabei: es ist eben auch oft der unterschied
> > zwischen kunst und wunst (kunst kommt von können, wunst von wollen).
> > und eine frage der disziplin und der struktur. dass es anders geht,
> > hat z.b. peter m. mit black
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September 7th, 2008 at 10:05pm
computerspieletrotzdem dabei: es ist eben auch oft der unterschied
> zwischen kunst und wunst (kunst kommt von können, wunst von wollen).
> und eine frage der disziplin und der struktur. dass es anders geht,
> hat z.b. peter m. mit black
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September 5th, 2008 at 11:01pm
computerspielegs sind idr. nicht die Entwickler, sondern die Publisher
> verantwortlich, die die Spiele unbedingt am Termin X rausbringen
> wollen, egal wie scheisse es stellenweise noch ist [siehe
> Stronghold2 Oblivion]
Ack. Bugs lassen sich bei Softwareentwicklung kaum vermeiden und sind
nur durch intensive Tests herauszubekommen.
> Für die Zensur ist primär der beschränkte deutsche Staat
> verantwortlich.
Das stimmt so nicht. Der Staat verlangt lediglich eine Prüfung durch
die USK. Dort werden jetzt aber “gewaltverherrlichende” Spiele in der
Regel nur ab 18 oder ohne Jugendfreigabe geprüft, was für den
Publisher Umsatzeinbußen bedeutet. Um diese zu verhindern wird eine
speziell für den deutschen Markt angepasste Version entwickelt, diese
erhält eine Freigabe ab 12 oder ab 16 und der Rubel rollt, weil die
Hauptzielgruppe das Spiel auch kaufen darf.
> An den Preisen sind zwar wirklich die Entwickler/Publisher schuld,
> aber man muss zugeben, dass die Spiele auch immer aufwändiger
> produziert werden und der Preis dadurch schon einigermaßen
> gerechtfertigt ist (wenn man 10 Stunden spielt statt 5 mal ins Kino
> zu gehen hat man das gleiche ausgegeben)
> und auch hier ist der Staat wieder mit 16% bzw. bald 19% dabei
Wenn man die Preise in Deutschland mit denen im Ausland vergleicht
(hier wurde z.B. als normaler Preis für Neuerscheinungen in den USA
35$ genannt) sieht man teilweise große Unterschiede. Daher ist der
gestiegene Aufwand bei der Produktion kein so gutes Argument. Die
Mehrwertsteuer schon eher, wobei es in der Hinsicht zum Beispiel beim
Autokauf einen interessanten Effekt gibt: In Ländern mit weitaus
höheren Steuern verlangt der Hersteller einen weitaus niedrigeren
Preis, somit zahlen Deutsche und Dänen beispielsweise fast das
gleiche für ein Auto, nur Dänemark bekommt mehr davon. Wieso geht das
bei Autos, nicht aber bei Spielen? Vielleicht weil die Dänen sonst
keine Autos mehr kaufen würden, die Deutschen aber brav weiter die
teuren Spiele kaufen…?
CU, der mit der Maus tanzt
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September 4th, 2008 at 7:02am
computerspielemmt eigentlich nur daher, dass es so ein paar
> selbsternannte Jugendschützer gibt, die von der Materie keine Ahnung
> haben und regelmäßig gegen Killerspiele wettern.
am besten ist da Herr *habe mir von Kollegen zeigen lassen* Beckstein
> Dazu kommt einseitige und inkompetente Berichterstattung der ÖR.
> Besonders erwähnenswert hier das Magazin Frontal21, das sich mit
> diesem Thema mehrmals der Lächerlichkeit preisgab.
als Dank für diese ach so “unabhängige” Berichterstattung findet man
im Internet auch das eine oder andere Flash-Filmchen in dem über die
Frontal21-Menschen [zu Recht] gelästert wird
> Warum sollten die Entwickler das Blut extra für die deutsche Version
> gelb einfärben wenn sie es nicht müssten?
vor allem wage ich zu bezweifeln, dass das überhaupt psychologisch
sinnvoll ist… wenn ich mal Kinder habe, dann will ich, dass sie
wissen, dass man niemanden aus spaß anschnitzen darf, weil sie sich
dann eben NICHT auf den Boden setzen, gelben Schleim verlieren und
den Kopf schütteln [HL, deutsche Version] sondern [rot] bluten und
ggf. daran sterben 
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