September 18th, 2008 at 2:02am
computerspielemal ihren arsch hochkriegen und arbeiten, anstatt nur zu
> pennen und zu feiern. dnf wird beispielsweise auch nie fertig, da
> sitzen wohl nur typen vom schlage eines john romero rum…..
Oha… da spricht jemand mit Ahnung. Die 3 Jahre sind sicher etwas
übertrieben, aber 24 Monate kommen gut hin. Allerdings : Die
Megaseller liegen doch schon tzwischen 30 und 48 Monaten
Entwicklungszeit.
Zum Thema “Arsch hochkriegen und arbeiten, anstatt nur zu pennen und
zu feiern” : Zumindest in Deutschland wird in der Spielebranche
gearbeitet auf Teufel komm raus. Die Leute sitzen dort von morgens
früh bis spät in die Nacht und arbeiten, bis die Augen tränen. Das
hört sich vielleicht nach einem Klischee an, entspricht aber (leider)
der Wahrheit. Warum ist das so ? Weil die Planung gedrückt wird und
die gegebenen Zeitspannen zu kurz sind. In Deutschland verdrehen die
Leute die Augen, wenn man sagt, daß man für die Herstellung des
(Spiele-)Produktes 24 Monate braucht… nach langem hin und her
wird’s dann auf 18 Monate gedrückt und am Ende steht ein nicht
fertiges Spiel da. Und damit es doch einigermassen fertig aussieht,
müssen die Leute eben “länger” arbeiten.
> und dann jammern, wenn es niemand kauft….
Klar… weil die Kostenberechnung sowieso schon ziemlich knapp ist,
bedeutet jede Packung, die nicht verkauft wird, einen Verlust für den
Hersteller (nicht den Publisher), was u.U. dazu führen kann, daß
entweder Leute entlassen werden müssen oder die Firma dicht macht.
Alleine in D hat dieses Jahr jeden Monat 1-2 Spieleschmieden den
Löffel abgegeben…
> mainstream-geschmack vorbei….schade. lieber die 256. strategie
> *gähn* und der 1647. blutspritz-shooter….*örks*
Jetzt rate mal, warum das so ist ? Weil die Publisher die “anderen”
Games überhaupt nicht verkauft kriegen. Nichtmal die
Herstellungskosten werden wieder eingefahren bzw. mal grade zu
erreicht. Wie in dem Artikel beschrieben : Heutzutage muss ein Spiel
mindestens 100k mal über den Ladentisch gehen, bevor es überhaupt den
Break-Even erreicht.
Gruß,
Stefan
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September 16th, 2008 at 4:01pm
computerspielerchschnitt dauere das etwa drei Jahre und verschlinge zwei
> bis drei Millionen Euro. […] Mindestens 150 000 bis 200 000 Stück
> müssen über den Ladentisch gehen, damit überhaupt Gewinne erzielt
> werden …”
>
> Bei 40 bis 45 Euro pro Spiel ergeben 150.000 bis 200.000 Stück einen
> Umsatz zwischen 6 Millionen und 9 Millionen Euro.
>
> Würde bedeuten das Vertrieb und Marketing eines Spieles 3-6 Millionen
> Euro kosten, also teilweise doppelt soviel wie die Produktion.
>
> Vielleicht sollte man da mal ein bißchen sparen und nicht immer nur
> jammern :o)
Du vergisst, dass die zwei bis drei Millionen ein “Produzent” erstmal
vorschiessen muss. Er trägt das voll Risiko und will natürlich auch
den meisten Gewinn einstreichen.
Und das muss er sogar, denn auf ein erfolgreiches Projekt, kommen
zehn weitere, von denen nicht mal die Hälfte auch nur annähernd die
Gewinnzone erreicht. Viele stellen sich sogar als totale Flops
heraus.
Das im Hinterkopf sind die 6 bis 9 Millionen schnell aufgebraucht.
cu
PS: Wo sind denn die Spellings, Landis’, Laurentios, Zucker und
Abraham’s, etc. der Spieleindustrie? Die gibt’s kaum, weil man mit
Computerspielen kaum Geld verdienen kann.
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September 16th, 2008 at 3:01am
computerspieledir sicher, dass du dich da nicht irrst?
Möglicherweise variiert das von Version zu Version. Ich habe hier die
Ausführung in der DVD-Hülle, gekauft letzten August im Mediamarkt.
Die neuesten Files auf der CD sind vom 10.03.2001. Das Problem habe
ich 3 mal hintereinander nachvollziehen können.
> Das hiesse ja man kanns nicht auf’m Notebook installieren. Oder ganz
> ohne Internetanschluss.
Ich spiele seitdem mit einer gecrackten Version, die ebenfalls
abgeklemmt läuft. Ich weiss nicht, ob der (No-CD)-Crack ihr das
Phoning Home abgewöhnt hat oder das Spyware-”Feature” tatsächlich nur
in bestimmten Builds vorhanden ist.
> Hat deine Firewall ‘nen Hostnamen oder ‘ne IP protokolliert?
Leider nein.
> Ist vielleicht deine Firewall selbst das Problem? (Hab hier eine
> ZoneAlarm, die ab und an Probleme macht, auch mit Programmen, die
> definitv gar keine Netzwerk-Funktionen nutzen.)
Firewalls, die auf dem zu schützenden Rechner selbst laufen, bringen
nicht allzuviel gegen Angreifer von Innen. Gerade unter Windows 9x,
wo ja jeder Virus “root”-Rechte hat, können Trojaner sich die
Firewall unbemerkt so zurechtbiegen, das sie rauskönnen. In meinem
Fall handelt es sich um einen Iptables-Firewall auf meinem
Linuxgateway, da *kann *kein Windowstrojaner ran.
> Steht auf der Packung bei Systemvoraussetzunge vielleicht sogar
> “Internetanschluss” mit dabei?
Nur in Zusammenhang mit Multiplayer.
> Dann wärs ja OK!
Finde ich nicht. Es bleibt was es ist: Einbruch und Datendiebstahl!
Welche Informationen ich wann und wem zur Verfügung stelle, möchte
ich gefälligst selbst entscheiden. Ganz abgesehen davon, das die
diletantische Implmentierung für zunächst unerklärbare Probleme beim
Erstaufruf sorgt. Ich hatte seinerzeit zunächst über (mal wieder)
einen neuen “Detonator” nachgedacht.
Alles jedenfalls sehr unerfreulich und nicht sehr förderlich für
meine Kauflust. Eigentlich kaufe ich mir Spiele ja, um daran Spaß zu
haben…
CU…
Andreas
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September 15th, 2008 at 8:06am
Hi!
Früher kaufte ich wesentlich häufiger Spiele. Das liegt ganz einfach
daran, das man damals ganz problemlos gleich nach dem Kauf loslegen
konnte. Heute muß ich erst mal Mühe und Zeit investieren, um die
erforderlichen Arbeitskopien zu erstellen oder mir sogar
irgendwelchen dubiosen Code installieren, damit das teure Original
endlich an seinen sicheren Platz im Schrank kann. Eine
Restunsicherheit bleibt in jedem Fall, wer weiss, ob nicht trotzdem
mitten im Spiel plötzlich die Bäume aufhören zuwachsen… Mir ist das
einfach zu blöd!
Ein weiteres Problem stellen die kriminellen Übergriffe der
Hersteller, wie z.B. “Phoning Home” dar, vor denen man sich praktisch
niemals wirklich sicher fühlen kann.
Beispiel: “Black and White”
Das, zu einem dem Alters des Spiels entsprechend günstigen Preis
gekaufte Original konnte ich bis zum heutigen Tag nicht zum Laufen
bringen. Routinemäßig habe ich vor der Installation dem betreffenden
Rechner im Firewall den Zugang nach draussen gesperrt. Alle
Installationsversuche blieben beim Intro hängen. Einmal gelang es
mir, trotz Hänger auf den Windows-Desktop zurückzugelangen: Dort
prankte frech ein Assistent zum Einrichten eines Internetzugangs
:-(((
Hier sehe ich einen klaren Handlungsbedarf für den Gesetzgeber:
“Phoning Home” ist nun mal kriminell wie kundenverachtend und gehört
mit mindestens 500000 Euro bestraft Freiheitsstrafe geahndet. Dies
wäre zur Abwechslung mal eine wirklich wirtschaftsfreundliche
Rahmenbedingung, die zur Schaffung bzw. Bewahrung unzähliger
Arbeitsplätze beitragen könnte.
CU…
Andreas
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September 14th, 2008 at 3:01pm
computerspieleeinen Doktortitel bieten, aber ich bin durch mein Hobby
> Computerspielen auch kein Idiot geworden. Hat eigentlich mal jemand
> die Wirkung von Karl Moik und Jürgen Fliege getestet?
Die muss man schon mal trennen. Karl Moik absorbiert seine
“Kundschaft”, wenn sie langsam senil wird, und durch die ständige
Demoralisierung der Medien sich in eine heile Welt flüchtet, aber
keine bösen Drogen nimmt, weil die ja böse sind.
Fliege zieht empathische Leute mit hohem Kommunikationsbedürfnis an,
also vorallem Frauen; das ist die Masche aller Toogschous. Der
Effekt… man spricht ja nicht grundlos von “Totreden”… auch ein
gutes Opiat.
> Es gibt ja nicht nur Egoshooter. Warum sollte das Spielen von
> Wirtschafts-, Strategie- und Rollenspielen (teilweise ja mit echt
> knackigen Rätseln) die Leute verblöden. Wenn ich mein Gehirn
> anstrenge um ein Spiel zu gewinnen, ist das mit Sicherheit besser als
> passiv vor der Glotze zu hocken…
Im Grunde sagt die Studie ja nichts anderes; untersucht wurden die
Dauerzocker -mit etwas Sachkenntnis weiss man, dass es garantiert
keine Adventures waren- und dass es ähnlich schädlich ist wie zu viel
Fernsehen.
Ausschlaggebend ist aber nicht unbedingt der Spieltyp sondern wie
lange man es spielt, bzw. wie viele unterschiedliche Spiele man
spielt. Bei den StarCraft-Profis ist die Gehirnaktivität beim Spielen
garantiert auch gering - die arbeiten hochoptimiert wie die KI, nur
besser, mit mehr Tricks.
> Aber vielleicht ist das auch nur der Neid der Altachtundsechziger,
> die schon mit der Programmierung ihres Videorecorders überfordert
> sind…
Du Schwein
Es ist einfach die alte Leier mit dem, das nicht verstanden wird/das
anders ist.
Haben wir jetzt schon das Zeitalter der Aufklärung ? ;o)
Es ist schon enttäuschend, dass sich die Medien damit auch nicht
befassen wollen; eben nicht AUFKLÄREN wollen. So gesehen ist es eben
ein freudscher Tippfehler wenn man statt ‘Medien’ ‘Meiden’
schreibt…
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September 14th, 2008 at 2:05am
href=”http://www.danielgrosse.com/blog/2008/07/08/spielemusik-in-bunter-buehnenshow/”>computerspieleeler sollen auch nach dem Spielen kaum zur
> Betawellen-Aktivität des Gehirns auftauchen”
>
> Ansonsten bestätigt mal wieder der Artikel allgemein den Medienrummel
> um die Video/Computerspiele: Die Computerspiele machen einsam und
> blöd.
>
> Egal. Ich spiele Videospiele seit meinem 12. Lebensjahr (Atari
> VCS2600 4ever!), habe mittlerweile ein Doktortitel und einen sehr
> großen Freundeskreis.
Noch mal zur Betonung: ZU VIEL
Es deckt sich so ziemlich mit dem was man weiss: durch
Konditionierung nimmt die Gehirnaktivität im Allgemeinen ab, weil die
Aufgabe effizienter gelöst werden kann.
Vermutlich tut sich im EEG eines Schachweltmeisters beim Spielen auch
nicht mehr so sonderlich viel, während ein Amateur-Gegner nahe einem
epilleptischen Anfall ist…
Die Konsequenzen dadurch sind schwer abschätzbar… Macht Meditation
blöd ? Da dürfte die Aktivität wohl ziemlich nahe dem Schlafen sein.
Ausserdem: abgesehen davon, dass du wegen der Nacktenschule sicher
nicht die Zeit gehabt hast, stundenlang zu spielen, wirst du sicher
nicht dauernd das gleiche Spiel bis zum Abwinken gezockt haben.
Hier geht es um Typen, die regelmäßig zwischen 10 und 30 Stunden(das
gibt’s !!!) am Stück CounterStrike spielen (hat nichts mit dem Spiel
zu tun, nur damit, dass es als einziges über lange Zeit gespielt
wird, das ist nur eben das Allerbeliebteste in der Szene; es gibt
wohl kein Spiel das sooo superkomplex ist, dass man es so lange
spielen kann, ohne dass es für einen monoton wird).
Garantiert sind Videospiele aber schädlich wie Fernsehen in besonders
jungen Jahren, wo man am lernfähigsten ist.
Ist ja ganz nett, wenn man bei SuperMario usw. jeden Erwachsenen
unter den Tisch spielt, aber wär’s für’s spätere Leben nicht
sinnvoller, etwas anderes zu lernen als die Bedienung EINES Spiels ?
Es ist übrigens auch erwiesen, dass die Gehirnaktivität beim
Fernsehen Schlafen gleich kommt. Kinder können sich fast an nichts
erinnern, was sie gesehen haben (deswegen hab’ ich den Verdacht, dass
Teletubbies von einem irren Genie entwickelt wurde).
Vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass die Zusammenhänge oft
viel zu komplex sind, um richtig verarbeitet zu werden. Für mich ist
zumindest klar: “Power Rangers” stört die Sprachentwicklung
fürchterlich, wenn sie vor dem 6. Lebensjahr konsumiert werden - und
folglich natürlich viele andere Fernsehsendungen, wenn nicht sogar
alle.
Bei Jugendlichen kann man erst von Schädigungen aus gehen, wenn sie
vor lauter Daddeln Kopfschmerzen oder Schwindel bekommen. Da wird
aber auch schwierig sein, zu sagen, ob’s vom Bildschirm kommt, oder
von den Pillen, die er …
Bei Kindern führt es garantiert zu Defiziten; Ergo: alles in Maßen !
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