Re: Billigere Spiele ? - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 22nd, 2008 at 3:01pm

> … Das kann man auch prima umdrehen:
> Wenn ein Spiel X-mal kopiert wird, überlegt man sich, ob man die
> Preise wirklich senken kann. Wäre die Anzahl der Raubkopien geringer,
> wäre vielleicht die Hemmschwelle für das Senken der Preise nicht so
> hoch und man könnte auch mal ein Spiel unter minimum-Preis auf den
> Markt drücken.
> Aber das ist genau wie mit den MP3’s. Die Kopierer merken nicht, dass
> sie mit den Kopien dafür sorgen, dass der Preis in die Höhe getrieben
> wird und der Herstelle erhöht weiter ohne zu erkennen, dass es ohne
> Käufer auch keine neuen Spiele geben kann.
>
> MfG Stefan Milcke
> 42 ;-) Leider sind aber gerade die großen Millionenseller (Anno oder UT
2003) bei 50

Re: Billigere Spiele ? - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 22nd, 2008 at 1:01pm

> Wenn ein Spiel um die 50

Re: nachtrag: - Studien: Computerspiele können aggressiv…

September 21st, 2008 at 8:01am

computerspielek das Niveau dar, dass Du Dir für eine
Berichterstattung wünscht?
Eine Vermutung zieht die nächste an den Haaren, etwa so:
Spekulationen über den mangelnden Erfolg robbywilliams bei Frauen
können
weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
chirurgische Eingriffe bei robbywilliams zur Schwanzvergrößerung
können
jedoch nicht bewiesen werden.
Dass robbywilliams seine Beiträge im Heiseforum schreiben lässt, kann
nicht bewiesen werden.
Und dann auch noch
… weil ihr die Dialoge Bild zufolge zu vulgär und ordinär waren.
Super Quelle, gelle?
Stars werden gemacht, manchmal überzeugender, manchmal nicht. Aber,
ob
die Macher dieser von Dir zitierten Seite es glauben oder nicht,
Vakuum aufzublasen ist sehr. Sehr schwer. Und die Marketingleute sind
vielleicht manchmal blöd und schwanzgesteuert, aber so blöd sind sie
nicht, dass sie sich die Arbeit unnötig schwer machen. Sprich: nur
Marketing allein macht keinen Star.
Ob mir die Madam gefällt oder nicht, sie hat ganz bestimmt mehr auf’m
Kasten als die meisten ihrer Hasser. Über deren Motive man auch mal
spekulieren sollte.
Dass Du eine solche aggressive, möchtegern witzige, letzlich aber nur
menschenverachtende und diffamiernde Seite zur Unterstützung Deiner
Meinung zitierst, spricht nicht für Dich.
Mann oh Mann.
Grüße
Arno Schmidt

Recht haste - Deutsche Computerspiele-Industrie steige…

September 20th, 2008 at 9:04am

computerspielessen sind die Spiele, die schwer unter der Lokalisation
gelitten haben. Nicht nur durch Zensur (ja, die Kopfschüttler aus HL1
waren Horror), sondern auch durch miese, schlampige Synchronisation
und Übersetzungsfehler. Es ist nun mal so, daß ich bei 8 von 10
Spielen, auf jeden Fall die Originalversion kaufen muß, weil man
entweder zur Synchro anscheinend einfach jemanden vom Gehweg
reingezerrt hat, der nicht mal weiß, wie man “Betonung” betont,
geschweige denn Emotionen mit der Stimme überträgt. Da werden
Charaktere vernichtet! Wenn man für den Barbaren die Stimme eines
schmächtigen 19jährigen nimmt, wirkt das nicht. Wenn der Bösewicht so
komisch lispelt oder einen bayrischen/sächsischen/etc. Akzent hat und
das NICHT zur Story gehört, macht das alles kaputt.
Und dann sind da noch die unfähigen Übersetzer, die sich mit
Redewendungen und Slang nicht auskennen, was den besten Text
unverständlich macht. Zumal man vieles einfach nicht übersetzen kann,
ohne daß es an Aussage verliert. Man kann es aber zumindest
versuchen, oder?
Das noch oben auf Zensur, hoher Preis und halbfertige Beta
draufgepackt, und man hat den besten Grund, sich frühestens nach 6
Monaten (die groben Fehler weggepatcht, Preis gesunken) die
Originalversion (keine Zensur, keine Übersetzungsfehler) zu holen.
Ist aber nicht immer so leicht: Wenn ich mir z.B. das US-WoW (World
of Warcraft, nur für die Nicht-Spieler) hole, kann ich damit nicht
auf Europa-Realms spielen. Kaufen sich also nicht alle meine Freunde
die US-Version, ist Essig mit gemeinsamen Instanzen….
Es gibt noch viel zu tun,
D.

Re: Kann sie doch. - Deutsche Computerspiele-Industrie steige…

September 19th, 2008 at 11:03am

computerspieletlich? Bugfreie Spiele, unzensierte Spiele oder
> überteuerte Preise?
> Aber eigentlich kann sie für alle drei Punkte etwas.
> Ich denke, du beziehst dich auf die zensierten Spiele. Wäre man
> bereit eine Version für Erwachsene anzubieten (mit Ausweiskontrolle
> etc beim Verkauf) wäre doch alles okay. Aber Jugendliche sind nunmal
> die Hauptzielgruppe, deswegen kommt es ja zu so seltsamen Dingen wie
> gelbem Blut.
Naja
bei den Bugs… liegt es an der Unfähigkeit des Programmierers?
Oder am Fantasie-Zeitplan des Vorgesetzten? Kann man da
verallgemeinern? Speziell bei deutschen Entwicklern? Ich denke nicht.
Bei den Preisen stellt sich auch die Frage, inwiefern die Entwickler
diesen selbst direkt beeinflussen können, wenn das Genre und die
Ansprüche vorgegeben sind.
Und die Zensurpolitik in Deutschland hat nun wirklich gar nichts mit
den Entwicklern in Deutschland zu tun.
Verbuggte und teure Spiele gibt es auch überall sonst auf der Welt.

Re: Billigere Spiele ? - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 18th, 2008 at 1:02pm

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Re: entwicklungszeit 3 jahre…pah! - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 18th, 2008 at 2:02am

computerspielemal ihren arsch hochkriegen und arbeiten, anstatt nur zu
> pennen und zu feiern. dnf wird beispielsweise auch nie fertig, da
> sitzen wohl nur typen vom schlage eines john romero rum…..
Oha… da spricht jemand mit Ahnung. Die 3 Jahre sind sicher etwas
übertrieben, aber 24 Monate kommen gut hin. Allerdings : Die
Megaseller liegen doch schon tzwischen 30 und 48 Monaten
Entwicklungszeit.
Zum Thema “Arsch hochkriegen und arbeiten, anstatt nur zu pennen und
zu feiern” : Zumindest in Deutschland wird in der Spielebranche
gearbeitet auf Teufel komm raus. Die Leute sitzen dort von morgens
früh bis spät in die Nacht und arbeiten, bis die Augen tränen. Das
hört sich vielleicht nach einem Klischee an, entspricht aber (leider)
der Wahrheit. Warum ist das so ? Weil die Planung gedrückt wird und
die gegebenen Zeitspannen zu kurz sind. In Deutschland verdrehen die
Leute die Augen, wenn man sagt, daß man für die Herstellung des
(Spiele-)Produktes 24 Monate braucht… nach langem hin und her
wird’s dann auf 18 Monate gedrückt und am Ende steht ein nicht
fertiges Spiel da. Und damit es doch einigermassen fertig aussieht,
müssen die Leute eben “länger” arbeiten.
> und dann jammern, wenn es niemand kauft….
Klar… weil die Kostenberechnung sowieso schon ziemlich knapp ist,
bedeutet jede Packung, die nicht verkauft wird, einen Verlust für den
Hersteller (nicht den Publisher), was u.U. dazu führen kann, daß
entweder Leute entlassen werden müssen oder die Firma dicht macht.
Alleine in D hat dieses Jahr jeden Monat 1-2 Spieleschmieden den
Löffel abgegeben…
> mainstream-geschmack vorbei….schade. lieber die 256. strategie
> *gähn* und der 1647. blutspritz-shooter….*örks*
Jetzt rate mal, warum das so ist ? Weil die Publisher die “anderen”
Games überhaupt nicht verkauft kriegen. Nichtmal die
Herstellungskosten werden wieder eingefahren bzw. mal grade zu
erreicht. Wie in dem Artikel beschrieben : Heutzutage muss ein Spiel
mindestens 100k mal über den Ladentisch gehen, bevor es überhaupt den
Break-Even erreicht.
Gruß,
Stefan

Re: Hmm, wenn ich das nachrechne…. - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 16th, 2008 at 4:01pm

computerspielerchschnitt dauere das etwa drei Jahre und verschlinge zwei
> bis drei Millionen Euro. […] Mindestens 150 000 bis 200 000 Stück
> müssen über den Ladentisch gehen, damit überhaupt Gewinne erzielt
> werden …”
>
> Bei 40 bis 45 Euro pro Spiel ergeben 150.000 bis 200.000 Stück einen
> Umsatz zwischen 6 Millionen und 9 Millionen Euro.
>
> Würde bedeuten das Vertrieb und Marketing eines Spieles 3-6 Millionen
> Euro kosten, also teilweise doppelt soviel wie die Produktion.
>
> Vielleicht sollte man da mal ein bißchen sparen und nicht immer nur
> jammern :o)
Du vergisst, dass die zwei bis drei Millionen ein “Produzent” erstmal
vorschiessen muss. Er trägt das voll Risiko und will natürlich auch
den meisten Gewinn einstreichen.
Und das muss er sogar, denn auf ein erfolgreiches Projekt, kommen
zehn weitere, von denen nicht mal die Hälfte auch nur annähernd die
Gewinnzone erreicht. Viele stellen sich sogar als totale Flops
heraus.
Das im Hinterkopf sind die 6 bis 9 Millionen schnell aufgebraucht.
cu
PS: Wo sind denn die Spellings, Landis’, Laurentios, Zucker und
Abraham’s, etc. der Spieleindustrie? Die gibt’s kaum, weil man mit
Computerspielen kaum Geld verdienen kann.

Re: Phoning Home? - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 16th, 2008 at 3:01am

computerspieledir sicher, dass du dich da nicht irrst?
Möglicherweise variiert das von Version zu Version. Ich habe hier die
Ausführung in der DVD-Hülle, gekauft letzten August im Mediamarkt.
Die neuesten Files auf der CD sind vom 10.03.2001. Das Problem habe
ich 3 mal hintereinander nachvollziehen können.
> Das hiesse ja man kanns nicht auf’m Notebook installieren. Oder ganz
> ohne Internetanschluss.
Ich spiele seitdem mit einer gecrackten Version, die ebenfalls
abgeklemmt läuft. Ich weiss nicht, ob der (No-CD)-Crack ihr das
Phoning Home abgewöhnt hat oder das Spyware-”Feature” tatsächlich nur
in bestimmten Builds vorhanden ist.
> Hat deine Firewall ‘nen Hostnamen oder ‘ne IP protokolliert?
Leider nein.
> Ist vielleicht deine Firewall selbst das Problem? (Hab hier eine
> ZoneAlarm, die ab und an Probleme macht, auch mit Programmen, die
> definitv gar keine Netzwerk-Funktionen nutzen.)
Firewalls, die auf dem zu schützenden Rechner selbst laufen, bringen
nicht allzuviel gegen Angreifer von Innen. Gerade unter Windows 9x,
wo ja jeder Virus “root”-Rechte hat, können Trojaner sich die
Firewall unbemerkt so zurechtbiegen, das sie rauskönnen. In meinem
Fall handelt es sich um einen Iptables-Firewall auf meinem
Linuxgateway, da *kann *kein Windowstrojaner ran.
> Steht auf der Packung bei Systemvoraussetzunge vielleicht sogar
> “Internetanschluss” mit dabei?
Nur in Zusammenhang mit Multiplayer.
> Dann wärs ja OK!
Finde ich nicht. Es bleibt was es ist: Einbruch und Datendiebstahl!
Welche Informationen ich wann und wem zur Verfügung stelle, möchte
ich gefälligst selbst entscheiden. Ganz abgesehen davon, das die
diletantische Implmentierung für zunächst unerklärbare Probleme beim
Erstaufruf sorgt. Ich hatte seinerzeit zunächst über (mal wieder)
einen neuen “Detonator” nachgedacht.
Alles jedenfalls sehr unerfreulich und nicht sehr förderlich für
meine Kauflust. Eigentlich kaufe ich mir Spiele ja, um daran Spaß zu
haben…
CU…
Andreas

Kriminelle Spielehersteller - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

September 15th, 2008 at 8:06am

Hi!
Früher kaufte ich wesentlich häufiger Spiele. Das liegt ganz einfach
daran, das man damals ganz problemlos gleich nach dem Kauf loslegen
konnte. Heute muß ich erst mal Mühe und Zeit investieren, um die
erforderlichen Arbeitskopien zu erstellen oder mir sogar
irgendwelchen dubiosen Code installieren, damit das teure Original
endlich an seinen sicheren Platz im Schrank kann. Eine
Restunsicherheit bleibt in jedem Fall, wer weiss, ob nicht trotzdem
mitten im Spiel plötzlich die Bäume aufhören zuwachsen… Mir ist das
einfach zu blöd!
Ein weiteres Problem stellen die kriminellen Übergriffe der
Hersteller, wie z.B. “Phoning Home” dar, vor denen man sich praktisch
niemals wirklich sicher fühlen kann.
Beispiel: “Black and White”
Das, zu einem dem Alters des Spiels entsprechend günstigen Preis
gekaufte Original konnte ich bis zum heutigen Tag nicht zum Laufen
bringen. Routinemäßig habe ich vor der Installation dem betreffenden
Rechner im Firewall den Zugang nach draussen gesperrt. Alle
Installationsversuche blieben beim Intro hängen. Einmal gelang es
mir, trotz Hänger auf den Windows-Desktop zurückzugelangen: Dort
prankte frech ein Assistent zum Einrichten eines Internetzugangs
:-(((
Hier sehe ich einen klaren Handlungsbedarf für den Gesetzgeber:
“Phoning Home” ist nun mal kriminell wie kundenverachtend und gehört
mit mindestens 500000 Euro bestraft Freiheitsstrafe geahndet. Dies
wäre zur Abwechslung mal eine wirklich wirtschaftsfreundliche
Rahmenbedingung, die zur Schaffung bzw. Bewahrung unzähliger
Arbeitsplätze beitragen könnte.
CU…
Andreas