Re: Hmm, wenn ich das nachrechne…. - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…

computerspielerchschnitt dauere das etwa drei Jahre und verschlinge zwei
> bis drei Millionen Euro. […] Mindestens 150 000 bis 200 000 Stück
> müssen über den Ladentisch gehen, damit überhaupt Gewinne erzielt
> werden …”
>
> Bei 40 bis 45 Euro pro Spiel ergeben 150.000 bis 200.000 Stück einen
> Umsatz zwischen 6 Millionen und 9 Millionen Euro.
>
> Würde bedeuten das Vertrieb und Marketing eines Spieles 3-6 Millionen
> Euro kosten, also teilweise doppelt soviel wie die Produktion.
>
> Vielleicht sollte man da mal ein bißchen sparen und nicht immer nur
> jammern :o)
Du vergisst, dass die zwei bis drei Millionen ein “Produzent” erstmal
vorschiessen muss. Er trägt das voll Risiko und will natürlich auch
den meisten Gewinn einstreichen.
Und das muss er sogar, denn auf ein erfolgreiches Projekt, kommen
zehn weitere, von denen nicht mal die Hälfte auch nur annähernd die
Gewinnzone erreicht. Viele stellen sich sogar als totale Flops
heraus.
Das im Hinterkopf sind die 6 bis 9 Millionen schnell aufgebraucht.
cu
PS: Wo sind denn die Spellings, Landis’, Laurentios, Zucker und
Abraham’s, etc. der Spieleindustrie? Die gibt’s kaum, weil man mit
Computerspielen kaum Geld verdienen kann.

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