Re: Erzählt das mal den WoW-Deppen - US-Mediziner: Computerspiele machen nich…
computerspielerstrike vielleicht. aber mmorpgs sind schon eine andere
> > dimension. in WoW bedeutet jede nicht gespielte minute einen
> > relativen rückschrit, selbst “ineffizient” gespielte minuten bedeuten
> > relativen rückschritt. zudem steigt die “benötigte spielzeit” pro
> > “echtzeit” kontinuierlich, je besser entwickelt dein character ist.
> > das bietet nur 2 auswege: entweder man akzeptiert, dass man am limit
> > angekommen ist, oder man investiert eben mehr und mehr zeit.
>
> Ich habe selten solchen Quark gelesen.
>
> MW
Ich glaube eher, Du kennst diese Art von Spielen nicht.
Soardiac hat das schon sehr passend beschrieben. ‘Keeping up with the
Joneses’ ist ein solider Motivationsfaktor in MMORPGs. Da braucht es
entweder die mentale Staerke, einzusehen, dass man schlechter spielt
als andere (99.9% der Spieler muessten mal erkennen, dass sie nicht
‘top’ sind, und nie sein werden), oder man unterliegt eben dem
‘Zwang’, mehr Zeit zu investieren, um vielleicht doch mithalten zu
koennen. Und da das fast alle so sehen, ist es ein Teufelskreis.
Ich sehe das aber nicht als Sucht, sondern eher als eine durch
Dummheit selbst verschuldete Zwangslage.
Wer es schafft, sich von diesem Zwang zu loesen, der kann ganz locker
an solche Spiele herangehen - sie sind ein netter Zeitvertreib!