Re: Innovation vs FUN - Deutsche Computerspiele-Branche sucht de…
computerspieleensichtlich scheint die sogenannte treuste Fangemeinde für
> die Spieleindustrie nicht mehr interessant zu sein. Anders kann man
> sich das nicht vorhanden sein von Games im Adventure Genre nicht
> erklären.
Die Erklärung sind glaube ich Tech-Geeks die eine Spiel-Firma nach
der anderen gründen. Wo sind Leute wie Roberta Williams (King’s
Quest) oder Al Lowe (Larry Laffer) oder … ? Die haben Spiele
gemacht weil sie eine NEU Geschichte erzählen wollten.
> Tja dann wird es wohl ein Fehler von dir sein, dass du solche
> Berichte nicht liest. Es gibt durchaus Spiele, die dem
> “Normalodurchschnitt” absagen konnten. Leider machen die Entwickler
> aus dem vorhandenen Potential kaum etwas. Wenn ich mir da so
> Operation Flashpoint anschaue, was ja wohl Vorgänger von zig Revivals
> ist, die momentan und in letzter Zeit den Markt überschwommen haben,
> ist kann man schon neue Konzepte entdecken. Das Problem scheint nur
> zu sein, dass solche Spiele unfertig und mit Bugs gespickt auf den
> Markt geworfen werden, weil Geld in die Kassen muss.
Naja, neue Ideen? Ich baller halt rum. Mal mit der Waffenauswahl, mal
mit der anderen. Mal ist das Gras nur grün und mal bewegt es sich im
Wind. Mal ist die Computer-KI besser mal schlechter, doof sind sie
alle.
Neue TECHNISCHE Ideen bringens nicht. Und Spiele-Logik ist auch nur
ne technische Verbesserung. Neue Geschichten müssen her.
“The Thing” gefällt mir persönlich zwar nicht, aber ist mal wieder
neue neue Geschichte.
Aber alles ist doch zur Zeit nur mehr Action-Lastig. Ballern wohin
man schaut.
Was soll da neu sein? Egal wie mans aufbereitet.
Wo sind Spiele bei denen man NACHDENKEN muss?
Wo sind Spiele bei denen man auf die Figuren eingehen muss?
Wo?
> Dem widerspreche ich mal. Es gibt immer wieder Phasen, wo der
> Zuschauer imt Kriegsfilmen im wharsten Sinne des Wortes bombardiert
> wird. Das ist aber bei anderen Genres nicht anders. Es sind dann halt
> mal Phasen, in denen das eine Genre mehr als andere vertreten sind.
Ja, es gibt einen Film der suuper gut ankomment und zwei Jahre danach
kommt eine Welle des Aufgusses. Manche Aufgüsse übertreffen das
Original, die meisten nicht. Aber ganz nebenbei gibt es laufend tolle
Filme. Die brechen zwar keine Kassenrekorde, spielen aber Gewinne
ein. Und die Pendants zu diesen “soliden” Filmen, fehlen mir in der
Spiele-Welt.
> Inhalte beruhen aber nun mal grundsätzlich auf Spieleideen. Und
> momentan ist Inhalt das was der markt Verlangt. Und was das ist sehen
> wir an den Annos, Quakes, Dooms, Fifas usw.
Wo ist denn Inhalt bei Anno? Das ist immer der gleiche Aufguss nur
detaillierter. Ausserdem hasst du da kaum Möglichkeiten einen
emotionalen Bezug aufzubauen. Es gibt nur wenige “Buchhaltertypen”,
die sich in solchen Simulationen vertiefen.
Zu Ego-Shootern habe ich schon genug gesagt.
Und Fifa? Anstoss? Meiomeiomei. Sport macht man draussen, auch wenns
regnet und net am Computer! Und wenn es denn sein muss, ist doch
letztlich auch alles dasselbe, wie wärs denn mal mit Eltern vom
Fernseher wegbringen und “Monopoly” spielen? Oder wenn’s denn sein
muss untern Arm klemmen und in die Kneipe gehen, dort finden sich
auch Mitspieler? (OK Karten ist da evtl. angebrachter.)
Macht alles Spass und braucht keine Innovationen, weil’s mit Menschen
zu tun hat. Schach spielt man auch schon seit tausenden Jahren!
> Sicher sind sie das. Und das sie rar sind würde ich noch nicht mal
> sagen. Vielmehr fällt allen nur das selbe ein: “Heute machen wir mal
> ein Remake unseres erfolgreichen XYZ. Da gehen wir kein Risiko ein
> und wissen, dass das so oder so ein Erfolg wird.”
Autoren sind rar. Frag einen beliebigen Verleger deiner Wahl!
Dein Remake-Zitat, stammt aber nicht vom Autor, sondern vom
Produzenten. Und Produzenten, die NUR so denken, werden hoffentlich
bald kein Geld mehr für neue Projekte haben.
cu
Juli 1st, 2008 at 08:00
[…] dass es das Krankheitsbild des Computerspiel-Süchtigen gibt. Warum glaube ich das? Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es so etwas wie eine Computerspielsucht gibt. Es fehlt es nur noch am […]