Re: Computerspiele Randerscheinung - Umsatz- und Gewinnschwund bei Electronic…
computerspieleeinmal geschmacklos zu werden; Es gab mal einen
> > Österreicher, der von einer Welt ohne Juden geträumt hat.
>
> Womit Roddenberry doch ohne Zweifel der sympathischere Träumer ist,
> nicht?
Dem kann man nicht widersprechen.
> Abgesehen davon wirst Du doch nicht in Frage stellen wollen,
> dass es nicht auch Träume gibt, die sich lohnen?
Dem kann man nicht widersprechen.
> Manche davon gehen
> sogar in Erfüllung (wobei ich jetzt natürlich wieder auf das etwas
> abgelutschte aber durchaus immer noch eindrucksvolle Beispiel von Mr.
> Ghandi zurückgreife).
Dem kann man nicht widersprechen.
> Und - nein - ich denke auch nicht, dass wir ab
> übermorgen eine Zivilisation ohne Geld haben, das fällt wohl in die
> Kategorie Utopie (durch die sich Morus vielleicht nicht reich - keine
> Ahnung - aber auf jeden Fall berühmt gemacht hat - noch ein Beispiel,
> dass Träume sich rentieren können).
Mag sein, dass ich zu alt bin, aber für mich ist Geld eine Konsequenz
aus der Tatsache, dass Resourcen endlich sind. Deswegen ist für mich
eine Welt ohne Geld auch nicht “denkbar” und daher reine Fantasie.
> Und ernsthaft: wenn Science
> Fiction keine realitätsfernen Elemente hätte, würde sie keiner lesen
> / ansehen wollen, dadurch definiert sich das Genre doch überhaupt
> erst.
Das ist sicher richtig, aber nicht auf das Genre beschränkt.
Realitätsfremde Elemente gibt es auch in der “Schwarzwaldklinik”.
> Ein Science Fiction Autor muss Träumer sein.
Nicht unbedingt, der Autor muss vor allem die Träume seiner Kunden
kennen und diese in seinen Geschichten bedienen. Klingt jetzt
abgestumpft oder mechanisch, aber ich hatte mal einen Kollegen, der
vorher Liebesromane übersetzt hat.