Na eben. - Studiengang für Computerspiele

computerspieledesigner, über die du dich beschwerst, haben sich
halt nicht umgestellt. das ist aber deren persönliches problem.
eine ausbildung kann ja nur impulse geben und durch infrastruktur
unterstützen. was die leute dann damit machen, das ist deren
sache. man kann sie aber auch dabei unterstützen und
möglichst gut auf die wechsel vorbereiten, die auf sie zukommen
werden. diese trotzreaktionen von experten für tote medien und
programmiersprachen kenne ich auch und sie sind auch irgendwo
verständlich. wer sich mal in lingo eingearbeitet hat, der wehrt
sich natürlich zuzugeben, daß jetzt andere technologien
dieselben sachen in einem aktuelleren medium besser machen. mich nervt
das ja auch, daß ich theoretisch unix-systeme administrieren und
java und dhtml und weiß der kuckuck was noch alles für einen
ephemeren schrott können sollte, wo ich doch lieber CONTENT
produzieren würde, wozu ich aber nicht komme, weil ich ja
stattdessen wissen muß, wie man den emacs bedient. dennoch glaube
ich, daß ein studiengang, der kreative und techniker zusammen an
interessanten computerspielen arbeiten ließe, etliche gute und
verwertbare
ergebnisse bringen würde.

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