Re: Computerspiele sind trotzdem verdummend! - Medienexperte: Computerspiele als Chance…
> Deswegen gibt es heutzutage zwei Richtungen in der Spiele-KI:
> 1) “Immersive KI” - KI, die “gut” ist, und einem die Illusion gibt,
> dass es echte menschliche Spieler sind - speziell für Genres die in
> einem “realistischen Umfeld” spielen - etwa Egoshooter
>
> 2) “Fun KI” - KI, die so balanciert ist, dass sie Spaß macht, aber
> immer dem Spielspaß unterworfen ist.
>
> Ich persönlich bin Anhänger der Kategorie 2. Ich will dass ein Spiel
> Spaß macht, was sich in meinem Fall oft mit “superintelligenter KI”
> widerspricht. Verlieren macht keinen Spaß
>
> Gefordert werden natürlich schon, aber gefordert werden kann man auch
> durch das Game Design/Gameplay an sich, nicht unbedingt durch eine
> gute KI.
Joh aber das Problem ist irgendwie folgendes:
Die KI ist meistens darauf ausgelegt möglichst effizient zu bauen
(Strategiespiele).
Dann greift sie in Wellen an.
d.h. wenn du dich einigelst und die ersten Wellen überstehst hast du
zwangsläufig irgendwann gewonnen weil du die Ressourcen der KI
“runterschleifen” kannst.
Funktioniert bei fast jedem Spiel.
Was ich toll fände wäre, wenn die KI mehr taktischer vorgeht.
Das muss garnicht so extrem schwer werden.
Aber die KI sollte Schwachstellen in meiner Verteidigung erkennen und
ausnutzen!
Sabotageakte usw.
Sowas würde den Spielen extrem viel mehr Pepp geben als das Gameplay
was es momentan so gibt…
Und beim Gamedesign:
Da müsste meiner Meinung nach auch viel mehr Wert auf Taktik gelegt
werden und auf Strategie.
z.B. der Zwang vorrausschauned zu planen.
Nicht der mit den meisten Tanks sollte gewinnen, sondern der, welcher
Geländevorteile, Spezialfähigkeiten usw. am besten einzusetzen
vermag.
Sowas vermisse ich irgendwie…
Meistens gewinnt der, welcher am schnellsten baut/forscht und dann
mit der größten Armada kommt…
April 6th, 2008 at 23:00
[…] nicht ganz so nerdhaft und pingelig zu reagieren. > Das ist vielleicht der Unterschied zwischen normalen […]