Oktober 1st, 2008 at 5:04am
computerspieleSpiel X-mal kopiert wird, überlegt man sich, ob man die
> > Preise wirklich senken kann. Wäre die Anzahl der Raubkopien geringer,
> > wäre vielleicht die Hemmschwelle für das Senken der Preise nicht so
> > hoch und man könnte auch mal ein Spiel unter minimum-Preis auf den
> > Markt drücken.
> Die Frage ist, ob überhaupt mal getestet wurde, ob es sich lohnt, ein
> Spiel günstig anzubieten, mit der Hoffnung, dass viele potentielle
> Raub-Kopierer sich das Spiel doch kaufen.
Das finde ich relativ uninteressant.
Meine Meinung ist: Nur, wenn sich eine Seite moralisch einwandfrei
verhält, darf sie der anderen Seite Verfehlungen vorwerfen. Natürlich
ist ein Softwarespiel für 50
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September 30th, 2008 at 9:01am
>der-kabbala-lohnt-sich-selbst-wenn-man-dabei-computerspiele-spielt”>computerspieles anstellt? Bei Audio-CDs fängt dies z.B. bei einer
> > höherwertigen Verpackung an, bei Spielen könnten dies nonCD-Beigaben
> > sein, z.B. vernünftige Handbücher, Karten bei Adventures, Poster,
> > Gamepads, etc.
>
> Aber gerade da sparen die Hersteller doch gerade auch im Vergleich
> zum US-Markt.
> Früher warn solche Beigaben bei Hochpreisspielen normal, heute freue
> ich mich wenn das Game halbwegs läuft … und das kann es doch nicht
> sein, oder?
Tja, wer am falschen Ende oder keine Ideen hat spart, wird irgendwann
bitter bestraft. Gerade gestern habe ich eine neue, etwas
hinterlistige Vermarktungsstrategie bei MusikCDs entdeckt.
Bei der CD eines “kommenden männlichen Popstars” wurden wohl einige
goldene Exemplare untergemischt, deren Besitz zum persönlichen
Treffen mit dem Star berechtigen. Wetten, das die alle weggehen, wie
warme Semmeln. Ausserdem werden die bestimmt mal ganz viel wert sein
(Okay, letzteres ist natürlich nur ein Witz.)
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September 29th, 2008 at 11:05am
computerspieleel X-mal kopiert wird, überlegt man sich, ob man die
> Preise wirklich senken kann. Wäre die Anzahl der Raubkopien geringer,
> wäre vielleicht die Hemmschwelle für das Senken der Preise nicht so
> hoch und man könnte auch mal ein Spiel unter minimum-Preis auf den
> Markt drücken.
Die Frage ist, ob überhaupt mal getestet wurde, ob es sich lohnt, ein
Spiel günstig anzubieten, mit der Hoffnung, dass viele potentielle
Raub-Kopierer sich das Spiel doch kaufen.
> Aber das ist genau wie mit den MP3’s. Die Kopierer merken nicht, dass
> sie mit den Kopien dafür sorgen, dass der Preis in die Höhe getrieben
> wird und der Herstelle erhöht weiter ohne zu erkennen, dass es ohne
> Käufer auch keine neuen Spiele geben kann.
Mhmm, das widerspricht eigentlich allen gängigen Erkenntnissen. Wenn
sich ein Produkt schlechter verkauft, wird üblicherweise der Preis
gesenkt nicht erhöht. Insofern hinkt deine Behauptung _etwas_.
Das Problem ist, das viele Menschen den Kaufpreis der Software (egal
ob Spiel oder Anwendungsprogramm) einfach nicht für gerechtfertigt
halten.
Ähnlich verhält es sich bei Audio-CDs. Der Mehrwert einer gekauften
CD ist gegenüber einer kopierten CD einfach zu gering.
Der einzige funktionierende Ausweg kann daher für die Produzenten nur
eine Strategie sein, die den potentiellen Käufer vom Mehrwert einer
gekauften CD _überzeugt_.
Wie man das anstellt? Bei Audio-CDs fängt dies z.B. bei einer
höherwertigen Verpackung an, bei Spielen könnten dies nonCD-Beigaben
sein, z.B. vernünftige Handbücher, Karten bei Adventures, Poster,
Gamepads, etc.
Allmählich erkennen einige Spieleproduzenten, dass dies der richtige
Weg ist, zumindest steigt die Anzahl der “Sondereditionen” mit
zusätzlichen Beigaben allmählich.
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September 23rd, 2008 at 10:02pm
computerspiele schrieb am 4. November 2002 10:43
> > > > Und? Wo ist das Problem?
> > > > Man kann sich eben nicht alles leisten,
> > > > was man haben möchte.
> > > Kann man eben doch (zumindest in Sachen
> > > Software u. ä.) - und das ist das Problem!
> > Falsch. Man kann es sich nicht leisten. Daß man es sich dennoch
> > verschaffen kann, ist eine andere Geschichte.
> Selbstbewusstsein ist ja schön und gut, aber ein dahin-
> geworfenes “Falsch” wirkt - unabhängig vom Zusammenhang -
> immer ein wenig anmaßend und weist auf ein nicht unerheb-
> liches Maß an Selbstüberschätzung hin. Sorry.
Du hast leider nicht verstanden, worauf ich hinaus wollte:
Das man es sich nicht leisten kann, ist doch unwidersprochen Fakt.
Man kann es sich aber sehr wohl beschaffen, auch wenn man es sich
nicht leisten kann.
Im Übrigen: Ein “Kann man eben doch” ist ein in vier Wörtern
verkleidetes “Falsch”, widerlegt also ein vorher gehendes Argument
absolut. Es wirkt aber genauso, wie “Falsch”. Nix für ungut!
> Bei einer solchen Diskussion geht es letztlich - so hoch-
> trabend das klingen mag - um gesellschaftliche, ökonomische
> und moralische Fragen. Semantische Spitzfindigkeiten helfen
> da nicht weiter.
Doch, gerade die sind wichtig. So wird zum Beispiel heute noch von
vielen Leuten behauptet, dass sie ein Recht auf die private Kopie
hätten. Haben sie so gesehen aber nicht, und das ist wichtig, diesen
kleinen Unterschied zu begreifen.
Genauso meinte ich das hier:
Man kann es sich nicht leisten. Es ist fatal, wenn “es sich leisten
können” mit “es sich beschaffen können” verwechselt wird.
> Ich denke, dass der Sinn(!) sowohl Deiner als auch meiner
> Aussage für die Meisten durchaus verständlich war.
Ich schätze, eher nicht.
MfG Stefan Milcke
42 
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September 23rd, 2008 at 6:02am
computerspiele ist das Problem?
> > > Man kann sich eben nicht alles leisten,
> > > was man haben möchte.
> > Kann man eben doch (zumindest in Sachen
> > Software u. ä.) - und das ist das Problem!
> Falsch. Man kann es sich nicht leisten. Daß man es sich dennoch
> verschaffen kann, ist eine andere Geschichte.
>
> MfG Stefan Milcke
> 42
Selbstbewusstsein ist ja schön und gut, aber ein dahin-
geworfenes “Falsch” wirkt - unabhängig vom Zusammenhang -
immer ein wenig anmaßend und weist auf ein nicht unerheb-
liches Maß an Selbstüberschätzung hin. Sorry.
Bei einer solchen Diskussion geht es letztlich - so hoch-
trabend das klingen mag - um gesellschaftliche, ökonomische
und moralische Fragen. Semantische Spitzfindigkeiten helfen
da nicht weiter.
Ich denke, dass der Sinn(!) sowohl Deiner als auch meiner
Aussage für die Meisten durchaus verständlich war.
recipient
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September 22nd, 2008 at 3:01pm
> … Das kann man auch prima umdrehen:
> Wenn ein Spiel X-mal kopiert wird, überlegt man sich, ob man die
> Preise wirklich senken kann. Wäre die Anzahl der Raubkopien geringer,
> wäre vielleicht die Hemmschwelle für das Senken der Preise nicht so
> hoch und man könnte auch mal ein Spiel unter minimum-Preis auf den
> Markt drücken.
> Aber das ist genau wie mit den MP3’s. Die Kopierer merken nicht, dass
> sie mit den Kopien dafür sorgen, dass der Preis in die Höhe getrieben
> wird und der Herstelle erhöht weiter ohne zu erkennen, dass es ohne
> Käufer auch keine neuen Spiele geben kann.
>
> MfG Stefan Milcke
> 42
Leider sind aber gerade die großen Millionenseller (Anno oder UT
2003) bei 50
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September 22nd, 2008 at 1:01pm
> Wenn ein Spiel um die 50
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September 21st, 2008 at 8:01am
computerspielek das Niveau dar, dass Du Dir für eine
Berichterstattung wünscht?
Eine Vermutung zieht die nächste an den Haaren, etwa so:
Spekulationen über den mangelnden Erfolg robbywilliams bei Frauen
können weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
chirurgische Eingriffe bei robbywilliams zur Schwanzvergrößerung
können jedoch nicht bewiesen werden.
Dass robbywilliams seine Beiträge im Heiseforum schreiben lässt, kann
nicht bewiesen werden.
Und dann auch noch
… weil ihr die Dialoge Bild zufolge zu vulgär und ordinär waren.
Super Quelle, gelle?
Stars werden gemacht, manchmal überzeugender, manchmal nicht. Aber,
ob die Macher dieser von Dir zitierten Seite es glauben oder nicht,
Vakuum aufzublasen ist sehr. Sehr schwer. Und die Marketingleute sind
vielleicht manchmal blöd und schwanzgesteuert, aber so blöd sind sie
nicht, dass sie sich die Arbeit unnötig schwer machen. Sprich: nur
Marketing allein macht keinen Star.
Ob mir die Madam gefällt oder nicht, sie hat ganz bestimmt mehr auf’m
Kasten als die meisten ihrer Hasser. Über deren Motive man auch mal
spekulieren sollte.
Dass Du eine solche aggressive, möchtegern witzige, letzlich aber nur
menschenverachtende und diffamiernde Seite zur Unterstützung Deiner
Meinung zitierst, spricht nicht für Dich.
Mann oh Mann.
Grüße
Arno Schmidt
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September 20th, 2008 at 9:04am
computerspielessen sind die Spiele, die schwer unter der Lokalisation
gelitten haben. Nicht nur durch Zensur (ja, die Kopfschüttler aus HL1
waren Horror), sondern auch durch miese, schlampige Synchronisation
und Übersetzungsfehler. Es ist nun mal so, daß ich bei 8 von 10
Spielen, auf jeden Fall die Originalversion kaufen muß, weil man
entweder zur Synchro anscheinend einfach jemanden vom Gehweg
reingezerrt hat, der nicht mal weiß, wie man “Betonung” betont,
geschweige denn Emotionen mit der Stimme überträgt. Da werden
Charaktere vernichtet! Wenn man für den Barbaren die Stimme eines
schmächtigen 19jährigen nimmt, wirkt das nicht. Wenn der Bösewicht so
komisch lispelt oder einen bayrischen/sächsischen/etc. Akzent hat und
das NICHT zur Story gehört, macht das alles kaputt.
Und dann sind da noch die unfähigen Übersetzer, die sich mit
Redewendungen und Slang nicht auskennen, was den besten Text
unverständlich macht. Zumal man vieles einfach nicht übersetzen kann,
ohne daß es an Aussage verliert. Man kann es aber zumindest
versuchen, oder?
Das noch oben auf Zensur, hoher Preis und halbfertige Beta
draufgepackt, und man hat den besten Grund, sich frühestens nach 6
Monaten (die groben Fehler weggepatcht, Preis gesunken) die
Originalversion (keine Zensur, keine Übersetzungsfehler) zu holen.
Ist aber nicht immer so leicht: Wenn ich mir z.B. das US-WoW (World
of Warcraft, nur für die Nicht-Spieler) hole, kann ich damit nicht
auf Europa-Realms spielen. Kaufen sich also nicht alle meine Freunde
die US-Version, ist Essig mit gemeinsamen Instanzen….
Es gibt noch viel zu tun,
D.
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September 19th, 2008 at 11:03am
computerspieletlich? Bugfreie Spiele, unzensierte Spiele oder
> überteuerte Preise?
> Aber eigentlich kann sie für alle drei Punkte etwas.
> Ich denke, du beziehst dich auf die zensierten Spiele. Wäre man
> bereit eine Version für Erwachsene anzubieten (mit Ausweiskontrolle
> etc beim Verkauf) wäre doch alles okay. Aber Jugendliche sind nunmal
> die Hauptzielgruppe, deswegen kommt es ja zu so seltsamen Dingen wie
> gelbem Blut.
Naja bei den Bugs… liegt es an der Unfähigkeit des Programmierers?
Oder am Fantasie-Zeitplan des Vorgesetzten? Kann man da
verallgemeinern? Speziell bei deutschen Entwicklern? Ich denke nicht.
Bei den Preisen stellt sich auch die Frage, inwiefern die Entwickler
diesen selbst direkt beeinflussen können, wenn das Genre und die
Ansprüche vorgegeben sind.
Und die Zensurpolitik in Deutschland hat nun wirklich gar nichts mit
den Entwicklern in Deutschland zu tun.
Verbuggte und teure Spiele gibt es auch überall sonst auf der Welt.
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